Französische Musketen-/Gewehrmodelle

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  • le tabac
    antwortet
    armes a feu francaises

    so ! nun....:die arbeit von j.boudriot ist sehr gut,aber von 1961 !,teilweise
    fehlen einige baumuster wie zb.das für artellerie o.von der corrige das baumuster 1,das fucil de voltigeur mle 1816 ist in den werk aber wieder vorhanden u.das ist ja keine neuentwicklung gewesen sondern nur eine verbesserung der corrige(des alten modell,s).ihr müsst euch(neben den wirtschaftlichen aspecten uzw.)vor augen halten das sich frankreich seit ausbruch der revolution ständig im krieg befand !u.das daher einzelne bau-
    muster nicht weiter hergestellt wurden u.man sich daher um eine gewisse
    vereinheitlichung zu..erzielen ,sich auf ein modell was für verschiedene waffengattungen geeignet wäre zu..einigen(man machte aus einer not eine tugend ),die voltigeure waren elite..einheiten ! mit besonderen kampf-
    aufgaben,mit einer möglichst kleinen recruten körperstatur unter 1,60 m !
    (1804 gegr.),das diese kleineren soldaten kein gewehr nutzen konnten was
    für die größeren grenadiere vorgeschrieben war ...ist für jeden verständlich
    ..deswegen für die voltigeure dieses in den abmaßen kleinere modell(weil sie es logischer weise auf grund ihrer kleineren körpergröße besser hand-
    haben konnten).warum nun die artellerie ein eigenes gewehrmodell be-
    kahm kann man nur vermuten(aber es gab es !)nur um ihr bzw.ihre ge-
    schütze zu verteidigen(ihre hauptbewaffnung war ja das geschütz u.eine
    bedeckung hatten sie ja in der regel )hatte ein musketon genügt !was tat-
    sächlich erst 1822/29 eingeführt wurde.

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  • HKDW
    antwortet
    le tabac ist hoffentlich bald wieder fit, wie geahnt reicht der Boudriot eben nicht aus.

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  • admin
    antwortet
    Boudriot Cahier Nr. 3: System An 9 und An 13

    Ich habe jetzt mal das komplette Cahier Nr. 3, das sich mit den französischen Handfeuerwaffen der Systeme An IX und An XIII befasst.

    Es ist in etwas niedrigerer Auflösung, da ich es als PDF-Datei hier anhängen möchte ... bei Bedarf erstelle ich von Zeichnungen noch höhere Auflösungen.

    Aus meiner Sicht ist jedenfalls der Boudriot eine gute Ausgangsposition, die ggf. durch alte Artikel aus Uniformes oder Tradition bzw. der Gazette des Armes ergänzt wird.

    Schöne Grüße
    Markus Stein
    Angehängte Dateien

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  • HKDW
    antwortet
    eintweilen schon mal das :

    "Napoleon's Line
    Infantry" and on page 25 is this:

    The variety of regimental weaponry is exemplified by a return of the
    14th Line Regiment in 1808-09:

    24 muskets and 3 carbines for sergeant-majors
    96 muskets and 12 carbines for sergeants
    24 muskets and 3 carbines for the furiers
    192 muskets and 24 DRAGOON MUSKETS for the corporals
    167 muskets for the grenadiers
    2295 muskets for the fusiliers
    241 DRAGOON MUSKETS for the voltigeurs"

    unter carabins ist hier nicht der Kavalleriekarabiner zu verstehen sondern die Büchse carabine rayée.

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  • Gunter
    antwortet
    Gute Besserung!

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  • le tabac
    antwortet
    franz.gewehr-modelle

    ..liege zur zeit mit einer dicken grippe u.bronchitis im bett u.das zu weih-
    nachten ! bitte habt ein nachsehen mit mir ! denn ich möchte mich euch gegenüber nicht unhöflich sein u.eure fragen nicht zu beantworten...sobald
    ich wider fit bin ..wird dieses wirklich interessante thema weiter geführt u.
    vieleicht erfahre ich durch euch auch etwas neues.
    kurz nur eines :dieses ganze thema dürft ihr nicht nur unter millitärischen..
    belangen sehen,sodern immer mit wirtschaftlichen,entwicklung/forschung/
    kosten/herstellungsverfahren+deren optimirung/standartisierung uzw.in
    in verbindung bringen ! ..denn ! das ist das am längst gebaute millitärge-
    wehr! 1763-1865 !(die entwicklung begann eigentlich schon 1717),ob das
    die ,,krawallnikow,,schaffen wird ?

    frohe weihnachten wünscht euch allen
    le tabac

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  • HKDW
    antwortet
    Der Boudriot wird nicht ausreichen, er geht zum Beispiel überhaupt nicht auf die Unterschiede des an 9 und an 11 ein.
    Zufällig hab ich da mal Modelle gesehen - in Paris, und da ist ein recht größer Unterschied, wir meinen - wenn wir an 9 sagen - normalerweise das an 11.
    Ich hoffe le Tabac kann mehr sagen.

    Auch schreibt Boudriot :

    Fusil de Dragon Modèle an 9

    Ce fusil arma les dragons, les voltiguers et artilleurs ...

    Das wäre ja nach le Tabac falsch.

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  • admin
    antwortet
    Zitat von Da Capo Beitrag anzeigen
    Apropos Frage: Gibt es ein Buch, in welchem die ganzen besprochenen frz. Waffenmodelle visualisiert sind und was – ohne ein Jahresgehalt aufzuwenden – erworben werden kann?Denn auch wenn 30mm Zinnfiguren klein sind, die richtigen Gewehre kann man schon erkennen.
    Ich habe mir doch erlaubt, die frankophilen Passagen des Freds zu verschieben und einen Neuen aufzumachen.

    Tja, zur französischen Armee gibt es eigentlich nur ein, dafür aber DAS Standardwerk - nämlich den Boudriot, der in den 60er/70er Jahren ähnlich dem Ariès (für die Blankwaffen) in einzelnen Carnets (Heften) genaue Zeichnungen und Erläuterungen zu den diversen Handfeuerwaffen veröffentlicht hat.

    Leider habe ich das Werk auch nur antiquarisch erhalten, kann es aber wirklich wärmstens empfehlen. Wenn bestimmte Modelle interessieren, stelle ich diese hier als Scan rein - allerdings ist meine Ausgabe in B, und daher hier in MA nicht so zugänglich, es würde also etwas dauern.

    Schöne Grüße
    Markus Stein

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  • Da Capo
    antwortet
    Le Tabac,

    vielen Dank für Deine interessanten Ausführungen.
    Du kannst Dich bitte ruhig etwas mehr auslassen. Wenn die Herren Unteroffiziere bei der sächsischen Infanterie mit frz. Waffen herumgelaufen sind, dann gehört dies auf alle Fälle zur Beantwortung meiner Frage.

    Apropos Frage: Gibt es ein Buch, in welchem die ganzen besprochenen frz. Waffenmodelle visualisiert sind und was – ohne ein Jahresgehalt aufzuwenden – erworben werden kann?
    Denn auch wenn 30mm Zinnfiguren klein sind, die richtigen Gewehre kann man schon erkennen.

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  • Gunter
    antwortet
    Ich kann mich da nur auf die Ausführungen von Rousselot beziehen, der schreibt, die Artillerie hätte noch bis weit ins Kaiserreich hinein zumindest teilweise Artilleriegewehre gehabt, zum Ende dagegen wären diese wohl von der Dragonermuskete verdrängt worden.

    Grüße

    Gunter

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  • HKDW
    antwortet
    Mach halt einen anderen Thread, die Sachen waren mir bisher nicht so bekannt, außer eben das das corrige an IX - fusil d'infanterie doch schon anders aussah als das an XI - aber dass es Unterschiede zwischen dem Voltigeur und Dragonergewehr gab, und dass die Artillerie immer noch das alte M 1777 trug, wäre mir neu.

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  • le tabac
    antwortet
    muskete

    nun es geht hier um die sächsische bewaffnung u.wir würden zu detailliert
    in einen anderen bereich eintauchen,..der mit der eigentliche fragestellung
    nicht viel gemein hat und doch zusammenhängt,über die franz. handfeuer-
    waffen,modelle,baumuster uzw.müsste man(da viele modelle verwechselt
    werden)einen eigenen traid eröffnen wo diese fragen erörtert werden kön-
    nen.denn wer kennt schon den unterschied zwischen dem Mle corrige An IX typ 1 u.dem An IX typ 2 ?
    der unterschied zw.den dragonermusk.u.der voltigeurmusk.bestand in der größe u.teilverschiedenen monturen dragoner musk. total - 1,463 m ,volti-
    geur muskete 1,421 m,was immer verwechselt wird ,ist.. das die artellerie
    angeblich..das gleiche modell wie das für die dragoner verwendete aber das ist nicht korrect..denn die artellerie hatte ein eigenes modell..:,,fusil d,artellerie mle 1777 ,,es sah fast!genauso aus wie das der dragoner nur...
    es war etwas kleiner u.wiederum leichter total -1,305 m..gew.4,344 kg,das dragoner modell wog 4,537 kg.die einzelnen unterschiede lagen natürlich
    auch in aufgabenbereiche des modelles begründet...den es wäre unsinnig
    wenn man für die rekrutierung für voltigeure kleinere soldaten bevorzugte
    denen ein modell gab das für die größeren grenadiere verwendet wurde.
    gewichts-reduzierung u.aufgabenbereichs-trennung wurde schon damals
    erkannt.
    das dazu nur in kürze.
    gruß le tabac

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  • Da Capo
    antwortet
    Vollmer beschreibt die Waffen wie folgt:
    Pos.118 Infanterie Gewehr 1811, Steinschloß, glatt, M1777/01
    Pos.119 Voltigeurgewehr an IX, Steinschloß, glatt
    Hinter diesen beiden Positionen folgende Ergänzung: „gebrauchte, instandgesetzte französische Gewehre“.

    Pos.120 Dragonergewehr an IX, Steinschloß, glatt
    Pos. 121 Mousqueton an IX, Steinschloß glatt
    Hinter diesen beiden Positionen folgende Ergänzung: „gebrauchte, instandgesetzte französische Gewehre und Karabiner. Das Dragonergewehr Pos. 120 hat einen doppelten Mittelbund. Es ist aber in den Akten nirgendwo ausdrücklich genannt.“

    Das trägt nicht wirklich zur Erhellung bei, oder?

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  • HKDW
    antwortet
    Was war der Unterschied zum sogenannten Voltigeurgewehr und des Dragonergewehrs???

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  • le tabac
    antwortet
    muskete

    genau..,
    muskete für grenadier total 1,475m..gew.4,350kg ; für voltigeur total 1,421m..gew.4,240kg,...caliber war gleich

    gruß le tabac

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