Französische Musketen-/Gewehrmodelle

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  • Gunter
    antwortet
    Danke für die Erklärung. War die Muskete für Voltigeure ansonsten baugleich mit der normalen Infanteriemuskete?

    Grüße

    Gunter

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  • le tabac
    antwortet
    fusil voltigeur

    ..das musketen modell für voltigeure war etwas kleiner u.leichter als das wie der grenadiere.

    ps.: kurze fehler..berichtigung.....,ich meinte ,,carabine d,infaterie modell-
    An XII,,...An IIX gab es nicht.

    gruß le tabac

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  • le tabac
    antwortet
    musketon

    da capo meint garantiert das,, mousqueton de cavalerie An IX,,(ähnlich dem der version für die gendarmerie)nicht zu..verwechseln mit dem mous-
    queton de hussard ! (das sah etwas anders aus),der carabine hatte einen
    gezogenen lauf(das mousqueton egal welches modell nicht),vom carabine
    gab baumuster für die infanterie u.für die cavalerie(der hatte einen noch
    kürzeren lauf)auch in unterschiedlichen baureihen zb. mle 1793,mle An IX,
    An IIX.
    was mich interessiert sind es die alten modelle An IX o.überarbeitete/in-
    stand gesetzte An IX corrige modelle gewesen ????

    gruß le tabac

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  • Gunter
    antwortet
    Was soll das Voltigeurgewehr AN IX denn sein und was bedeutet Mousqueton AN IX (ein Karabiner?)?

    Grüße

    Gunter

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  • Da Capo
    hat ein Thema erstellt Französische Musketen-/Gewehrmodelle.

    Französische Musketen-/Gewehrmodelle

    Die aufgeführten Gewehre sind nach Vollmer Bestandteil der Calnot’schen Lieferungen. Als in den Beständen geführt gibt Vollmer
    Muskete M.1777/01
    Voltigeurgewehr AN IX
    Dragonergewehr AN IX
    Mousqueton AN IX
    Alle Waffen als gebrauchte instandgesetzte frz. Waffen.
    Die Mle.1777 subsummiert er unter dem Begriff Infanteriegewehr 1811, wie die gebrauchten österr. M1798/07. Zur Verwirrungssteigerung gibt er für die gebrauchten österr. M1798/07 die Anzahl von 12.500 Stück, was der Liefermenge der Gewehre Wiener Facon aus dem Vertrag mit Calnot entsprechen würde. Als sogenanntes Wiener Gewehr bezeichnet er das in Olbernhau/Bärenstein hergestellte Gewehr (1.000 Stück/a, Kal. 16,5), was er noch mit dem Titel Infanterie Gewehr 1809 belegt.
    Da ich denke, dass ein direkter Dialog mit Herrn Vollmer erhellend sein kann, habe ich schon nach Udo Vollmer gegoogelt, aber nichts brauchbares herausgefunden.
    Nach all den vorliegenden Informationen denke ich folgendes:
    Die Infanterie war 1811 mit dem Neusuhler und dem Wiener Gewehr (beide Kal. 16,5) ausgerüstet. Die Uffze führten kürzere Gewehre (rund 10cm kürzer) als die Infanterieflinten. Das dies nun frz. Gewehre waren, mag ich nicht recht glauben, kann es aber natürlich auch nicht widerlegen.
    Mit Sicherheit scheinen frz. Waffen mit den Calnot’schen Lieferungen in sächsische Bestände gekommen zu sein, allerdings werden auch Schlachtfeldfunde von Bautzen, Dresden und Leipzig erwähnt, so dass auch frz. Waffen zu einem späteren Zeitpunkt als 1811 in die Bestände gekommen sind. Auch scheinen die Akten, aus denen die Informationen stammen von 1815 und später zu sein, wo unter dem Gouvernement die in Größenordnungen verloren gegangen Akten aus den Jahren 1812 – 1814 rekapituliert wurden, um so die Verwaltungsvorgänge aufzuarbeiten und die bestehenden Ansprüche (welcher Partei auch immer) zu bewerten.
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